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Bioenergie, Solartechnik, Algenbiotechniologie - das waren einige der
Themen, die der Zeilenwechsler in letzter Zeit bearbeitet hat. Und dann
war da noch ein Text-Auftrag, der etwas aus dem Rahmen gefallen ist:
Nachhaltigkeit in der Architektur. Dabei ging es aber nicht um Wärmedämmung und energieeffiziente LED-Leuchten, sondern um Menschen.
Geht's um Ressourcen, geht's auch um Nachhaltigkeit. Für das Bauwesen und somit für die Architektur ist Nachhaltigkeit ein großes Thema. Bei Wohngebäuden sehen Experten nämlich ein riesiges Potenzial zur Ressourceneffizienz, also zum Energie sparen. Somit ist im Umfeld von Bau und Architektur viel Platz für das Thema Nachhaltigkeit.
In der Architektur hat Nachhaltigkeit aber auch eine andere Bezugsgröße. Es geht nicht nur darum, Energieträger effizient zu nutzen, Wasser sparsam einzusetzen und die Umwelt zu schonen. Nachhaltigkeit in der Architektur befasst sich insbesondere auch mit den Menschen, die ein Gebäude nutzen. Vor großer Tragweite ist das bei Gewerbeimmobilien. Die Gestaltung von Gebäuden, Räumen und Außenflächen hat unmitelbar Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen, die in den Gebäuden Tag für Tag viel Zeit verbringen. Wo Menschen sich wohl fühlen, halten sie sich gerne auf, arbeiten sie
produktiver und sind weniger oft krank. Für die Mieter von
Gewerbeimmobilien sind das starke Argumente. Für die Vermieter bedeutet das wiederum, dass sich Investitionen in Wohlfühlfaktoren rechnen können: Mieter binden sich länger an eine Immobilie mit angenehmer Ausstrahlung und sind, so zeigen Untersuchungen, auch bereit, höhere Mietpreise zu bezahlen.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe 01/02 2012 von greenbuilding , erschienen im Verlag Schiele und Schön. Titel des Beitrags:
Die dritte Säule der Nachhaltigkeit: Das Prinzip Wohlfühlen - Vitalenergetik in der Architektur
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